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Häufig gestellte Fragen

Atemschutz

Ist es möglich, (Einweg-) FFP-Schutzmasken wiederaufzubereiten (reinigen, waschen oder Ähnliches)?

Leider ist es nicht möglich, die von Dräger gelieferten FFP-Schutzmasken wiederaufzubereiten.

FFP2 und FFP3 Masken sind als Einwegprodukt geprüft und zugelassen. So sieht es die zugrundeliegende Norm für FFP-Masken, die EN149, vor. Somit ist eine Wiederaufbereitung für diese Masken nicht vorgesehen. Die Schutzwirkung unserer Masken basiert auf folgender Technologie: Sie haben sowohl eine mechanische als auch eine elektrostatische Schutzwirkung. Die mechanische Schutzwirkung basiert auf der Anordnung des Filtermaterials und dessen eigentlicher Filterleistung. Die elektrostatische Schutzwirkung sorgt dafür, dass Partikel an den Fasern des Materials quasi festgehalten werden. Diese Elektrostatik der FFP-Maske kann bei einer Reinigung, Desinfektion oder anderen Wiederaufbereitungen, z. B. durch UV-Bestrahlung, radioaktive Strahlung oder Hitze, geschädigt oder ganz zerstört werden. Die FFP-Maske würde dann ggf. keine Schutzwirkung mehr besitzen. Im Zuge der Zertifizierung werden FFP2-Masken 24 Stunden bei 70°C gelagert. Dabei nehmen sie keinen Schaden. Diese Temperatur reicht laut den Untersuchungen der FH Münster jedoch nicht aus, um die Viren- und Bakterienkonzentration in ausreichendem Maße zu reduzieren – das wäre erst nach 60 Minuten bei 80°C trockener Hitze der Fall. Durchgeführte Tests in unserem Labor mit unseren FFP2-Masken haben ergeben, dass bei 80°C jedoch die Masken in ihrer Qualität in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Desinfektionsmittel wie Isopropyl, Ethanol und andere Reinigungsmittel können ebenfalls die Ladung des Filtermaterials zerstören. Eine Reinigung der Schutzmaske in der Waschmaschine, Spülmaschine oder in einem Wasserbad ist ebenfalls nicht möglich.

Da alle oben genannten Verfahren das Filtermaterial dauerhaft beschädigen, arbeitet Dräger nicht an einem Wiederaufbereitungsverfahren. Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Angaben in der Gebrauchsanweisung für die jeweiligen Produkte.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat in diesem Zusammenhang eine Bewertung der Wiederaufbereitung von filtrierenden Halbmasken (FFPs) in der Arbeitswelt abgegeben:

Bewertung der Wiederaufbereitung von filtrierenden Halbmasken in der Arbeitswelt (BAuA)

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Wie lang darf ich meine FFP-Schutzmaske nutzen? Wann merke ich, dass ich sie tauschen muss?

Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf den betrieblichen und den privaten Bereich:

Sie dürfen eine FFP-Schutzmaske maximal eine Schicht, also 8 Stunden, lang tragen. Falls allerdings Infektionserreger wie das Coronavirus SARS-CoV-2 in der Umgebung vorhanden sind, muss die FFP-Schutzmaske nach jedem Absetzen entsorgt werden. Diese Information finden Sie ebenfalls in der Gebrauchsanweisung der Produkte. Beachten Sie ebenfalls die Vorgaben der DGUV Regel 112-190 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Einer der Gründe hierfür liegt im An- und Ablegen der Maske. Beim erneuten Aufsetzen kann nicht sichergestellt sein, dass das potenziell kontaminierte Maskenäußere nicht in Kontakt mit dem Maskeninneren oder direktem Körperkontakt mit dem Anwender gekommen ist. Des Weiteren ist bei diesem Prozess unklar, wie die Lagerung aussieht – sprich: Wie und wo wird sie gelagert? Haben andere Personen Kontaktmöglichkeiten zur Maske?

Die oben genannten Ausführungen sollten ebenfalls als Orientierung für den privaten Bereich dienen. Bitte vergessen Sie nicht, dass es sich bei einer FFP-Schutzmaske um ein Einwegprodukt handelt, welches regelmäßig entsorgt und durch eine neue Maske ersetzt werden sollte. Die Regel 112-190 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V. empfiehlt bei körperlicher Tätigkeit eine zusammenhängende Gebrauchsdauer von 75 Minuten für Masken ohne Ausatemventil. Danach wird eine Pause von 30 Minuten vorausgesetzt. Hintergrund ist unter anderem, dass das Ein- und Ausatmen durch das Maskenmaterial eine körperliche Belastung darstellt. Nutzen Sie diese Werte gern als Orientierung für den täglichen Gebrauch der Maske, beispielsweise beim Einkaufen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Als zugelassene Sicherheitsprodukte basiert die Nutzungsdauer der FFP-Masken auf den nationalen Bestimmungen und Richtlinien sowie Gesetzen.

Bitte bedenken Sie zudem, dass geeigneter Atemschutz eine Infektion auf anderem Wege nicht verhindern kann, beispielsweise eine Schmierinfektion, also wenn kontaminierte Hände oder Gegenstände mit Mund, Nase, oder Augen in Berührung kommen. Waschen Sie sich daher regelmäßig die Hände, um das Infektionsrisiko zu reduzieren.

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Kann ich FFP-Schutzmasken noch über das Haltbarkeitsdatum hinaus nutzen?

Dräger rät als Hersteller von der Verwendung seiner bereits abgelaufener FFP-Schutzmasken und Atemschutzfilter ab. Es können keine pauschalen Aussagen darüber getroffen werden, inwiefern sie ihre eigentliche Schutzleistung noch besitzen. Z.B. könnte eine abgelaufene FFP3 dementsprechend nicht mehr die normative Schutzleistung einer FFP3 aufweisen. Grund hierfür ist die elektrostatische Eigenschaft des Filtermaterials, die über die Jahre abnimmt. Nur ein Test in einem zugelassenen Labor mit der entsprechenden Ausrüstung kann jedoch Informationen zur grundlegenden Norm EN 149 liefern, mit der die aktuelle Leistung überprüft und gemessen wird.

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Was ist der Unterschied zwischen FFP1, FFP2 und FFP3 beziehungsweise was besagt die Norm EN 149?

Die Bezeichnungen FFP1, FFP2 und FFP3 stellen eine spezifische Schutzklasse gemäß der Norm EN 149 für partikelfiltrierende Halbmasken dar. FFP-Schutzmasken reduzieren dabei den Anteil schädlicher Partikel in der eingeatmeten Luft. Sie können zum Schutz vor festen und flüssigen nicht flüchtigen Partikeln verwendet werden, die z. B. durch Schleifen, Schmirgeln, Fegen, Sägen oder Bohren entstehen.

Die Dräger FFP-Schutzmasken sind nach (EU) 2016/425 und EN 149:2001+A1/2009 getestet und zugelassen. Die entsprechenden Konformitätserklärungen finden Sie unter Eingabe des Produktnamens oder der Dräger Artikelnummern unter dem nachfolgenden Link: www.draeger.com/product-certificates

In Hinblick auf die aktuelle Pandemiesituation können FFP-Schutzmasken den Anteil biologischer Schadstoffe, wie zum Beispiel COVID-19-Viren, in der eingeatmeten Luft reduzieren.

Zum Schutz vor dem Coronavirus (SARS-CoV-2) sind mindestens Masken der Klasse FFP2 notwendig, besser sind Masken der Klasse FFP3. FFP1 können keine luftgetragenen biologischen Stoffe wie SARS-CoV-2 Viren filtern. Auch FFP2 Masken können dies nur bis zu einem bestimmten Grad. Eine FFP1 ist hierbei ähnlich zu betrachten wie ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS) und zwar dient sie der Minderung der Tröpfchen-Freisetzung (vorwiegend Fremdschutz, da Wirkung als Spuckschutz) und der Kontaktberührung (Schmierinfektion) mit Mund und Nase (Schleimhäute).

Sie können das Risiko einer Infektion oder Krankheit aber nicht ausschließen. Das Einatmen eines einzelnen Erregers kann gefährlich sein und zu schwerer Erkrankung führen. Für diese Schadstoffe sind noch keine gesetzlichen und behördlichen Grenzwerte festgelegt. Die FFP-Schutzmasken verhindern eine Infektion auf anderem Wege nicht (z. B. wenn kontaminierte Hände oder Gegenstände mit Mund, Nase, oder Augen in Berührung kommen). Häufiges Waschen der Hände kann das Infektionsrisiko reduzieren, aber nicht beseitigen.

Vergleichen Sie hierzu bitte auch die Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 (Stand 30.09.2020)

Link BAuA -Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

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Wozu dient das optionale Ventil?

Das Ventil einer FFP Atemschutzmaske verringert den Ausatemwiderstand und wirkt feuchtigkeitsregulierend für den Maskenträger. Die Nutzung einer FFP Maske mit Ventil dient nur dem Eigenschutz, nicht dem Fremdschutz, da die ausgeatmete Luft ohne Filtrierung durch das Maskenmaterial nach außen ausgeatmet wird.

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Bietet eine chirurgische Gesichtsmaske / Mund-Nase-Schutz (MNS) den gleichen Schutz wie eine Atemmaske?

Der Zweck einer chirurgischen Maske (sogenannte OP-Maske) besteht darin, vor dem Eindringen von versprühten Flüssigkeiten zu schützen und andere vor Tröpfchen in der vom Träger ausgeatmeten Luft zu schützen. Eine Atemschutzmaske schützt den Träger vor dem Einatmen winziger Partikel, Tröpfchen und Aerosole in der Luft.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat in diesem Zusammenhang eine Übersichtsgrafik erstellt, die die Unterschiede einfach erklärt:

Der Mund-Nase-Schutz bietet demzufolge eine "begrenzte Barrierewirkung bezüglich gegenseitiger Infektion". 

Eine Atemschutzmaske der Filterklasse FFP2 und FFP3 "filtert bei korrekter Verwendung Viren aus der Atemluft der tragenden Person. Die Filterleistung ist abhängig von der Filterklasse FFP 2 oder FFP 3.

Quelle: Plakat: Schutzmasken - Wo liegt der Unterschied (DGUV) -  Link

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Wie setze ich eine FFP Maske richtig auf?
  1. Die FFP Maske entsprechend dem Verwendungszweck FFP2 oder FFP3 auswählen.
  2. FFP aus der Verpackung nehmen.
  3. Sicherstellen, dass das Filtermaterial keine Löcher oder Risse aufweist.
  4. FFP in die Hand nehmen, die Bänderung hängt dabei unter der Hand.
  5. FFP unter das Kinn und über die Nase halten. Die untere Schlaufe dehnen und über den Kopf in den Nacken ziehen. Die obere Schlaufe hoch auf dem Hinterkopf anlegen.
  6. Bei FFPs mit verstellbarer Bänderung den Verschluss der oberen Schlaufe so einstellen, dass die Halbmaske fest sitzt.
  7. Den Nasenclip mit beiden Händen an die Nasenkontur anpassen. 
  8. Um den Dichtsitz zu prüfen, die FFP mit beiden Händen umfassen und kräftig ausatmen. Sollte Luft entweichen, die FFP zurechtrücken. Sicherstellen, dass der Nasenclip an die Nasenkontur angepasst ist.

Anlegen einer FFP Maske

Link zum X-plore 1700 Anlegeposter

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Wo werden die Masken produziert?

Die Dräger FFP Atemschutzmasken der Serie 1700 C werden in unserem Werk in Frankreich produziert. Entwickelt werden alle Dräger Atemschutzmasken in Lübeck, am Hauptsitz vom Drägerwerk.

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Warum sollte ich mich für eine Dräger Atemschutzmaske entscheiden?

Atemschutzexpertise – seit mehr als 100 Jahren

›Modell 1903‹ – so hieß der erste ›Dräger-Atmungsapparat‹, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfunden wurde, um Bergarbeiter bei Grubenunglücken mit Sauerstoff zu versorgen. Schon drei Jahre später rettete das Nachfolgemodell ›1904/09‹ beim dramatischen Grubenunglück von Courrières 600 Menschen das Leben. Seitdem gehören wir zu den Innovationstreibern im Segment und haben den Atemschutz stetig weiterentwickelt.

Unsere Experten entwickeln Atemschutzgeräte auf dem neuesten Stand der Technik, die zusammen mit der weiteren Schutzausrüstung die hohen Standards der Arbeitssicherheit erfüllen. Von der partikelfiltrierende Halbmasken (FFP) für den leichten Atemschutz über Pressluftatmer und Druckluftgeräte für den schweren Atemschutz bis hin zu Fluchthauben für Gefahrensituationen bietet Ihnen Dräger ein umfangreiches Portfolio.

Beziehen Sie unsere FFP-Atemschutzmasken direkt vom Hersteller und profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung und der kontinuierlichen Qualitätskontrolle und Produktverbesserung.

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Was bedeuten die Kennzeichnungen D und NR?

Kennzeichnung D: Erfolgreich bestandener Dolomitstaub-Einspeichertest gegen das Verstopfen (“clogging”) – optionaler Teil des EN-Standards

Kennzeichnung NR: Die Maske darf für maximal eine Arbeitsschicht (8 Stunden) eingesetzt werden

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In welcher Größe wird die X-plore 1720 C angeboten?

Es handelt sich bei der 1720 C FFP2 Maske um eine Universalgröße. Es kann in Ausnahmefällen vorkommen, dass die Maske gerade bei kleineren Gesichtern nicht passt und damit auch nicht dicht sitzt.

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